Schlaumäuse

Schlaumäuse - Kinder erforschen die Computermaus

Projektstart:

2009 in Hamburg

Projektende:

2016

Verantwortliche seniorTrainerin und Partner der Schlaumäuse-Initiative:

Klaus Mertin, seit 2011 unterstützt durch zwei weitere seniorTrainer als Betreuer:
Christiane Freyenhagen, Werner König

Sinn des Projektes:

Vorschulkinder im Alter von 4-7 Jahren werden mit Hilfe einer Lernsoftware spielerisch auf die Schule vorbereitet. Das Projekt zielt auf eine Verbesserung der Sprachbildung in Deutschland hin, da ein Drittel der Fünfjährigen Sprachprobleme hat. Ohne Leistungsdruck sollen die sprachliche Entwicklung und damit die Bildungschancen der Kinder im frühkindlichen Alter gefördert und nebenbei der Umgang mit dem Computer geübt werden. Die Software wird von Microsoft kostenlos zur Verfügung gestellt und mit Hilfe von Partnerorganisationen der „Schlaumäuse-Initiative“ in Kitas und Vorschulen angewendet. Projektstart in Deutschland war 2003. In Hamburg hat man damit 2009 begonnen. Träger des Projektes ist hier das Jugend- und Bildungswerk (JBW) der AWO.

Projektbeschreibung:

Schlaumäuse - Kinder betrachten eine Computerhauptplatine

Das JBW führt Qualifikationsprojekte für Schüler und junge Erwachsene bis 25 Jahren durch und bildete u. a. Fachinformatiker aus. Von Firmen werden alte Computer gespendet, die von den Fachinformatik-Azubis wieder in Stand gesetzt werden. In den Kitas und Vorschulen finden dann die Einsätze statt. Die Azubis sind für die Technik zuständig und die seniorTrainer für die Betreuung der Kinder an den Computern.

Insgesamt sind drei Vormittage für drei Gruppen vorgesehen. In einer Gruppe sind sechs bis acht Kinder. Vor einem Computer sitzen drei bis vier Kinder. Zuerst werden sie spielerisch mit der Technik vertraut gemacht: wie man eine Maus aufschraubt und wieder zusammensetzt, wie man einzelne Komponenten des Computers zusammensteckt usw. Erst danach dürfen sie den Computer benutzen. Die Kinder unterstützen sich gegenseitig.

Nach drei Vormittagen beherrschen sie die Handhabung und können dann selbstständig mit dem Programm der Schlaumäuse weiterüben. Nach zwei bis drei Monaten, in denen sie zwei- bis dreimal wöchentlich eine halbe Stunde üben, fangen die ersten Kinder an, selbstständig zu lesen. Es entsteht eine Sprachkompetenz auf dem individuellen Niveau des Kindes.

Fazit:

Es gelingt auf spielerische, kindgerechte Weise, durch das Schlaumäuse-Projekt eine frühkindliche Medien- und Sprachkompetenz zu vermitteln. Das Vertrauen des Kindes in seine eigene Leistungsfähigkeit wird ermöglicht und unterschiedliche soziale Bildungschancen werden ausgeglichen.

Infos zum Projekt:

Ansprechpartner: Klaus Mertin
Tel.: 04105669398
E-Mail:klaus.mertin@ewet.net

Träger: Jugend- und Bildungswerk der AW GmbH
Hübbesweg 9, 20537 Hamburg
E-Mail:info@jbw-awo.de
Geschäftsführerin: Britta Seifert
Tel.: 040 50742782

zum Abschlussbericht
zur Pressebericht der Bergedorfer Zeitung