PaSS – Partnerschaften zwischen Schulen und Senioreneinrichtungen

sT-Projekt-2013-Gruppenfoto_webProjektstart:
Oktober 2013
(Impulsgeber: Behörde für Gesundheit und Verbraucherschutz (BGV))

Projektteam:
Anneliese Kron und Inge Siemers (Koordinatorinnen), Petra Folkerts, Jutta Kuhlmann, Barbara Pagel, Hannelore Schröter, Dr. Gudrun Schwoerer

Sinn des Projekts:
Senioreneinrichtungen und benachbarte Schulen sollen ermutigt werden, langfristige Partnerschaften einzugehen, um eine Brücke zwischen „Jung und Alt“ zu bauen.

Projektbeschreibung:
Nicht jedes Kind hat Großeltern oder ist mit ihnen oft zusammen. Dabei ist eine Begegnung zwischen den Generationen nicht nur für alte Menschen, sondern auch für Kinder und Jugendliche bereichernd und wichtig, um Verständnis zwischen den Generationen entstehen zu lassen. In diesem Sinne ist es Ziel des Projekts PaSS Partnerschaften zwischen Senioreneinrichtungen und benachbarten Schulen zu initiieren. Über einen längeren Zeitraum soll sich eine feste Gruppe aus Bewohnerinnen und Bewohnern von Senioreneinrichtungen auf der einen Seite und Schülerinnen und Schülern auf der anderen Seite regelmäßig zu gemeinsamen Aktivitäten treffen. Ziel ist es, gegenseitiges Verständnis füreinander zu entwickeln und die Barriere zwischen „Jung und Alt“ zu überwinden, bzw. gar nicht erst entstehen zu lassen.

Die Umsetzungsarbeit der seniorTrainerinnen (sT) besteht in erster Linie darin, Kontakte aufzubauen. Das sind zum einen die Kontakte zu Schulen und Einrichtungen, um über das Projekt zu informieren und Interesse für die Idee zu wecken. Zum anderen ist es die Vermittlung und Begleitung der möglichen Partner. Die einzelnen Kooperationen sind sehr individuell in ihrer Ausführung. So denken und planen Schulen je nach Schultyp mit Schülern unterschiedlichen Alters, von Vorschülern bis zu Jugendlichen. Ähnlich differenziert ist es bei den Senioreneinrichtungen. Hier sind es alte bis hochaltrige Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen. Dementsprechend ist auch der Angebotskanon möglicher gemeinsamer Aktivitäten breit gefächert. Ausschlaggebend sind beiderseitige Wünsche und Machbarkeiten.

Fazit:
Schulen sowie Senioreneinrichtungen begrüßen ausdrücklich die Vermittlungsarbeit der sT. Die Gründung einer Partnerschaft ist ein langwieriger Prozess. Einige Kooperationen laufen bereits, andere werden folgen.

Weiteres Vorgehen:
Zusammen mit der BGV und dem Hamburger Lehrerinstitut soll ein Workshop durchgeführt werden. Hier werden seniorTrainerinnen und seniorTrainer mit Vertretern von Senioreneinrichtungen und Schulen ihre Erfahrungen und Bedürfnisse austauschen. Außerdem sollen die Inhalte eines Leitfadens erarbeitet und die Möglichkeiten einer kontinuierlichen Fortführung diskutiert werden.

Infos zum Projekt:
Anneliese Kron, anneliese.kron@t-online.de
Inge Siemers, inge.siemers@t-online.de